Slavia Sofia - Ludogorets Razgrad

09.09.17, A PFG

Ergebnis: 0 - 4

Stadion Vasil Levski

 

Nachdem man „Loko“ überlebt hatte ging es am Abend zum Slavia Stadion. Aber halt, hier stimmte doch was nicht. Rund eine Stunde vor Spielbeginn war hier mal so gar nichts los. Am Haupteingang einen Offizielen auf englisch angequatscht, erhielt ich irgendwas auf bulgarisch zurück, woraus ich nur Vasil Levski filtern konnte. Aber das reichte schon aus. Das Spiel wurde wohl kurzerhand ins Nationalstadion verlegt. Verdammt! Unser Taximafiosi war nun auch schon über alle Berge. Wenige Sekunden nach dem ich den Vereinseigenen darum gebeten hatte uns ein Taxi zu rufen, bog auf einmal eins auf den Hof. Zwei (ich vermute englische) Pappnasen traten auf den Plan, stiegen aus dem Taxi und der erste posierte schon fröhlich grinsend für ein Erinnerungsfoto vor dem Slavia Ground. Macht ihr mal schön Fotos… Wir nutzten die Chance, sprangen ins das gelbe Vehikel und baten den guten Mann uns zum Vasil Lewski zu juckeln. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn noch schnell die Tickets gekauft um uns dann auf der Haupttribüne wieder zu den beiden anderen Fussballreisenden zu gesellen.

 

Warum zur Hölle das Spiel in diesen Ground verlegt wurde, weiß der Himmel. Mehr als geschätzte 300 Zuschauer waren hier nicht zugegen. Zwei Blöcke neben uns gesellten sich rund 40 - 50 Slavia Ultras. Trotz völliger Chancenlosigkeit auf dem Rasen supporteten die Jungs über die gesamte Spielzeit. Richtig starker Auftritt. Und dies auch im dritten Spiel mit hübscher pyrotechnischer Untermalung. Auf der Gegenseite der überdachten Tribüne erspähten wir im Gästeblock nun auch das erste mal Anhänger des Auswärtsteams. Ca. 10 – 15 Ludogorets Fans machten hier mit dem ein oder anderen Schlachtruf auf sich aufmerksam.

 

Danach ging es für uns wiedermal zum Happygrill mit anschließendem Hotelumtrunk. Dort wurde alles mögliche an verschiedenstem bulgarischem Bier getestet. Dementsprechend lange schlief man auch den Sonntagmorgen. Aber außer Essen fassen und der Heimreise stand auch nichts weiteres mehr auf den Plan. P.S. Danke an den Taxifahrer zum Flughafen, du warst der einzige Drecksack der uns in den drei Tagen mal so richtig übers Ohr gehauen hat.